#deinwechseljahr – Leben im Rhythmus der Jahreszeiten

Warum dieser Blog?
Eines meiner Herzensthemen ist es, uns allen wieder bewusst zu machen, wie man im Rhythmus der Natur bleiben und dadurch seine Vorhaben, sei es persönlicher oder beruflicher Art, besser umsetzen kann.
Es ist spannend zu erkennen, wie altes Wissen und neue, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der medizinischen als auch der neurobiologischen Disziplin sich harmonisch in immer schon dagewesene natürliche Abläufen wiederfinden.

Altes Wissen und neuste Erkenntnisse sind keine Gegensätze, sie ergänzen sich, so dass jeder im Rhythmus und Kreislauf der Jahreszeiten (s)eine innere Stärke und Klarheit wiedergewinnen kann.
Ich erzähle dir jeden Monat eine Kleinigkeit über den laufenden Monat und bauen eine kleines Spiel, ein Mitmachblatt passend zum jeweiligen Monat und unserem biologischem Rhythmus, für dich ein. So kannst du selbst für dich entdecken, wie du deinen Alltag in deinem natürlichen Rhythmus gestalten kannst.

Klicke durch die Monate…

 

Der goldene Oktober

Der Oktober galt im Mittelalter als heiliger Monat. Neben den Kirchweihen, den Dankes- und Erntefesten, fanden häufig zu dieser Zeit auch Hochzeiten statt. So entstammt auch das heute größte Volksfest, das Oktoberfest, einer königlichen Hochzeitszeremonie.  

Man feierte die Zeit, die Ernte war eingebracht, eingelagert und verarbeitet. Der Oktober ist seit jeher auch die Zwiebelernte und Kelterzeit. So finden traditionell vielerorts heute noch Zwiebelfeste mit Zwiebelkuchen, Federweiser und süßem Most statt. Zwiebeln sind, wie der Oktober, das Symbol für Heilung, Reinigung und Ordnung. Sicher weißt auch du von ihrer Kraft. Vom Wespenstich, über alle Arten der Erkältung bis hin zur Kräftigung unseres gesamten Organismus ist die Zwiebel eines der ältesten Hausmittel. Es gäbe viel über das Wunder Zwiebel zu erzählen, aber das werde ich an einer anderen Stelle tun 😊.     

Die Natur bereitet sich nun auf den Winter vor. Einige Vögel starten ihre Reise in den Süden und nicht nur die Eichhörnchen sammeln eifrig Nüsse für ihre Winterrationen. Spinnweben, die mit Morgentau bedeckt in allen Ecken hängen, schimmern im warmen Ausklingen der Altweibersommersonne. Nebel zieht immer häufiger auf, die Blätter färben sich bunt, bis schließlich der Herbstwind sie von den Bäumen fegt und sie sie loslassen.  

Während der Herbst die letzten leuchtend Farben auf unsere Wälder malt, findet unser Leben wieder mehr und mehr im Inneren statt. Auch wir schaffen nun Ordnung, um uns und in uns. Alles, was jetzt überflüssig geworden ist, können wir nun loslassen und abgeben. Zugleich werden wir an unsere Wurzeln, unsere Familie und Ahnen und unsere Familiengeschichte erinnert. Alte Themen steigen, wie die Herbstnebel, in unserem Inneren hoch, damit wir sie verarbeiten und heilen können. Es sind die letzten wärmenden Tage. In den letzten Jahren, in denen das Wandern wieder „In“ ist, nutzen viele gerade diese Zeit. Bei einer Wanderung durch die Natur, kann die Einkehr ins eigene Innere und die Auseinandersetzung mit den persönlichen Wurzeln ein erkennender und heilender Prozess sein. So ist der Oktober nicht nur der Monat der Wandlung, sondern vielmehr auch der Wanderung.

Vielleicht bis du ja gerade wandernd in den Bergen unterwegs. Aber auch wenn nicht, möchte ich heute deine Aufmerksamkeit auf den kleinen Enzian lenken. Hoch oben, auf kargen Bergen angesiedelt, muss er feste, tiefe Wurzeln bilden, um Fuß fassen zu können. Er zeigt dir, wie wichtig es ist, sich zu erden und an seine Wurzeln zu denken. Er weiß, was es bedeutet, auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und sich nicht mit überflüssigem Ballast zu belasten. Als Überlebenskünstler in einer kargen Natur, lehrt er dich, deine Kraft gut einzuteilen und dich von Oberflächlichkeiten zu befreien. Der Enzian zeigt dir, wie auch du in deinem Inneren tiefe Wurzeln bilden kannst, damit du auch in stürmischen Zeiten in deiner Balance bleibst. Mit seiner Unterstützung kann in dir die Gewissheit wachsen, dass du aus tiefer und sicherer Quelle genährt wirst.

Erkenne deine Quellen und verbinde dich mit deinen Wurzeln!
Wenn du magst, kannst du dir hier das Mitmachblatt holen!

Zeit von Ernte und Besinnung …

Wenn die Tage kürzer werden, zieht der Herbst ein. Die hellen Stunden verkürzen sich ja bereits seit der Sommersonnenwende. Jetzt aber wird es stärker spürbar und ab den Herbsttagundnachtgleiche am 22. September gibt es wieder weniger Tag als Nachtstunden.
Ein wunderschönes Licht kann uns der Herbst dabei schenken. Die Welt ist golden und bunt von verfärbtem Laub. Die Strahlen der nun tieferstehenden Sonne erscheinen uns besonders wärmend und kostbar. Nach und nach aber gewöhnt er uns auch wieder an Nebel und Regen, einen verhangenen Himmel und viel Grau.

Mit der Herbsttagundnachtgleiche beginnt die Umstellung des Jahres. Der Herbst ist da, ob wir wollen oder nicht, und mit ihm schwindet das Licht und auch die Fruchtbarkeit.

Es ist die Zeit des allmählichen Rückzugs nach innen. Es ist der frühe Abend des Jahres, an dem wir zurückschauen auf das, was gewesen ist. Wir prüfen die Ernte – äußerlich und innerlich – und bereiten uns nach und nach auf den Winter vor. In früheren Zeiten war dies von hoher Wichtigkeit, denn was im Spätherbst nicht in der Scheune, im Silo, im Keller oder im Einmachglas war, fehlte in kalten Wintern in dem nichts Neues wuchs.

Noch bis heute tun wir gut daran, ein wenig in diesem Rhythmus zu bleiben und nicht einfach so weiterzumachen wie im hochaktiven Sommer. Es ist gut, im Herbst ein wenig zu Besinnung zu kommen. Zu schauen, was uns das Jahr bisher gebracht hat und wieder vermehrt auf uns selbst zu lauschen.

Nicht von ungefähr ist der Herbst auch die Zeit des Totengedenken und ganz allgemein der Dankbarkeit für unsere Ahnen und für die Geschenke die uns Natur und Familie gegeben haben. Wenn wir im Herbst beginnen, das vergangene zu bewerten und zu reflektieren und uns so auf den Winter einstimmen, kann es im nächsten Frühling wieder ein kraftvolles erwachen und einen gelungenen Neustart geben.

Fülle und Dankbarkeit Leben           

Am 29. September, dem Michaelistag und dem Sonntag danach, wird allgemein das Erntedankfest gefeiert. Es ist die bewusste Würdigung des Lebens, der Fülle und der Nahrung, aber auch der Kraft und der Energie, die daran mitgewirkt haben. 
Es ist die beste Zeit, auch unsere Projekte und Vorhaben zu feiern, die wir in diesem Jahr erfolgreich zur Reife bringen konnten oder bei denen schon ein fruchtbares Ergebnis erreicht wurde. Das können alte oder neue Beziehungen sein, die sich fruchtbar und nährend entwickelt haben, oder bei denen Hürden genommen werden mussten, Schwierigkeiten, die wir uns bewusst gemacht haben, wurden überwunden und haben nun einen guten Stand erreicht. Aber auch berufliche Vorhaben und Projekte oder Genesungsprozesse, die wieder Stabilität und Kraft ins Leben gebracht haben.

Oft vergessen wir in unserem Alltagstrubel diese Dinge mit Wertschätzung und Dankbarkeit zu würdigen.

Erntedank erinnert uns genau daran, diese Wertschätzung des Lebens, seine Früchte und vor allem, auch des Einsatzes, der von vielen Seiten gebracht wurde, Raum zu geben.  Ein Moment des Innehaltens und Zurückblickens.
Was ist in den letzten Monaten geschehen, und welche Früchte hat das, was in diesem Jahr von mir initiiert wurde, getragen?

Wofür möchtest du von Herzen danken?

Als Alternative zu einem Dankbarkeitstagebuch, oder als Unterstützung, findest du hier eine Dankbarkeitsmeditation.
Klick einfach hier!

September – Zeit, von außen nach innen zu gehen.

Wie auch im Frühjahr, beginnt der Herbst meteorlogisch mit dem ersten Tag des Monats der Tagundnachtgleiche. Zwischen dem 21. und 23. September steht die Sonne senkrecht über dem Äquator. Das ist die Zeit des »Äquinotikum«, indem die Sonne genau im Osten auf, und genau im Westen unter geht. 
Im römischen Kalender war der September der siebte Monat, daher hat er seinen Namen. Sieben ist im lateinischen »septem«.

Die Natur verändert sich und mit ihrer Farbenpracht aus gelb, gold, rot, orange und braun erinnert es uns an einen Sonnenuntergang.  Und ja, man kann den September mit einem Sonnenuntergang vergleichen, den, des Jahres. 
Morgennebel, Wind und Regen ziehen zeitweise schon über das Land, und die Kraft der Sonne lässt deutlich nach. Noch spürst du die Magie des Altweibersommers, der dich mit seiner sanften wärme noch einmal raus in die Natur lockt. Der September beschenkt uns, noch einmal, mit süßen, nahrhaften Früchten.  Die Natur hat all ihre Kraft gegeben und in den Früchten manifestiert. Was immer wir Ernten und in Händen halten, ist die Verkörperung der konzentrierten Energie von allen und jedem, der daran beteiligt war. 
Auf den Feldern und Gärten kommt die Ernte langsam zu ihrem Ende. Jetzt wird aufgeräumt, geordnet, reflektiert, gewandelt und gewirkt, gesammelt, eingekocht und verarbeitet.

Schon seit der Sommersonnenwende werden die Nächte wieder länger und die Tage kürzer. Jetzt spüren wir, dass die Dunkelheit langsam wieder über das Licht siegt. Es beginnt die Phase der Wandlung und des inneren Ausgleichs, der inneren Balance und des Gleichgewichts der Kräfte in uns.

In der Natur endet jetzt auch die Kraft des Löwenzahns, der uns jetzt als Pusteblume, schon seit längerem, allerorten begegnet. Keine andere Pflanze, als die Pusteblume steht mehr für Loslassen, für die Vergänglichkeit aber auch für den leichten, schwebenden Übergang zu einem Neubeginn.  Der Flug der kleinen Schirmchen im herbstlichen Wind, erinnert uns daran, dass jetzt auch unsere Zeit des »Lassens« beginnt. Jetzt geht es um Entscheidungen, Umsetzung und Befreiung, um eine gute Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden.

Was kannst und willst du schon länger einfach nicht mehr machen, weglassen, oder endlich loslassen?
Wo tust du dich schwer etwas zuzulassen, weil du denkst, dass du es sowieso nicht ändern kannst?

Das ist manchmal gar nicht so einfach zu beantworten. Nicht alle Bereiche in unserem Leben können wir aktiv gestalten, und doch ist oft auch loslassen ein aktiver Weg. Sicher hast du schon einmal gehört: »Wer loslässt, hat die Hände frei« – eine Aussage, die uns Raum für neue Inspirationen schaffen kann. 

Kann ich durch Loslassen Entlastung und Befreiung finden? 
Gewinne ich, oder verliere ich dabei?

In unserer komplexen Welt kann es manchmal undurchsichtig und verwirrend sein, den Weg zu erkennen, den ich verändern kann oder nicht. Tatsächlich brauchst du ein bisschen Zeit, Konzentration und eine hilfreiche Struktur um dir einen Überblick zu verschaffen. Durch die nun längeren und kühler werdenden Abende, gewinnen wir die Zeit um uns mehr und mehr, im und mit unserem Inneren zu beschäftigen.

Der September – Impuls:

Ich möchte dich dabei unterstützen, Klarheit zu gewinnen über veränderbare und unveränderbare Welten deines privaten und beruflichen Lebens. Finde die Spielräume, in denen du dich bewegen und weiterentwickeln kannst und erkenne die Umstände, um unveränderbares an-nehmen zu können.

»…hier geht es zum September – Spiel:
Zulassen – Weglassen – Loslassen«

Spürst du den August?

Wir haben gerade die »Hundstage«, die beginnend mit dem 23. Juli den Spätsommer einläuten. Bis zum 24. August, haben wir laut Bauernkalender die heißeste Zeit des Jahres. Das mögen die Bauern heute noch so sehen, da jetzt für sie die heiße Zeit der Ernte, dass »Schnitterfest« mit dem August Vollmond, beginnt. 
Und Nein, der Name hat nichts mit unseren tierischen Hausgenossen zu tun, sondern mit dem Sternbild „Großer Hund“, der im August am europäischen Himmel sichtbar ist.

Nach dem süßen Nichts-tun der Urlaubszeit, kommen wir wieder gaaaanz langsam in den Alltag zurück. Die Tage sind über die letzten Wochen kürzer geworden und die Nacht senkt sich schon früh über die noch sonnendurchfluteten Tage. Augustnächte haben ihren besonderen Zauber. Ungefähr ab der Mitte des Monats erleben wir das Schauspiel der „Tränen des Laurentius“, die Perseiden. Und ehrlich, wir haben doch schon alle mal einen Wunsch an die Sternschnuppen übergeben?

Mutter Natur ist im achten Monat und hochschwanger, überladen mit Beeren, Früchten, Kräutern, Ähren und einer puren Blumenfülle. Die Sonnenkraft verströmt ihr volles Aroma, bevor der Sommer den Nachmittag des Jahres einläutet.

Wie viele Ideen und Pläne, die du im frühen Frühjahr gesät hast, sind aufgegangen?

Der Beginn der Erntezeit kann uns daran erinnern, genau zu schauen, wofür wir Zeit und unsere Energie verbraucht haben und ob wir uns noch im Gleichgewicht befinden. Mit diesem Wissen kommen wir wieder in die Balance zwischen dem was wir wollten und unserem tatsächlichen Handeln. Es sind keine leeren Worte und leeren Versprechungen, die wir jetzt finden, nein, wir erfahren die ganze Fülle der Natur und manchmal auch unseres Handelns.

Heute möchte ich deine Aufmerksamkeit auf eine in voller Blüte stehenden, bunten Sommerwiese lenken. Ein wildes Treiben, das doch einer Ordnung folgt. Ein wertschätzendes und liebevolles Miteinander. Die einen wachsen in die Höhe, um den kleinen bunten Blütenköpfchen der anderen, ihren Schutz zu bieten. Und immer schenken sie uns ein kleines Sträußchen, ihrer Freude, Lebendigkeit und nicht zuletzt ihrer Verbundenheit. Denn so unterschiedlich wie sie sind, gehören sie doch auf irgendeine Weise zusammen und sie zeigen uns, dass wir es uns leichter machen, wenn wir unser Handeln und Wirken aufeinander abstimmen.
Wie viele unterschiedliche Sträuße enthält deine persönliche Wiese?
Wie viele hohe und niedrige Blumen gibt es oder hast du viel Unkraut dazwischen? 
Wie gestalten sich deine Beziehungen? Blühendes Vertrauen und stärkendes Verständnis oder das Gefühl, dass die Chemie irgendwie nicht zusammenpasst?

 

Wie wäre es?
Betrachte deine Wiese doch mal aus der Sicht des Gänseblümchens.

Wie das geht? Klick hier…


„Erkenne den Reichtum, der dich umgibt, und in dir ist.“

Der Juli

Im ursprünglichen Kalender, war er der fünfte Monat des Jahres und wurde 46 v. Chr. nach Julius Caesar, dem römischen Staatsmann, benannt. In früheren Zeiten wurde er auch „Heumonat“ genannt, da es die Zeit war, die erste Heuernte des Jahres einzufahren. Dies kennen wir auch heute noch so.

Der Juli, das ist Urlaubs- und Badezeit und vor allem die Zeit, für gemeinsames Tun mit allen die wir lieben, gepaart mit allem, was wir lieben. Alles geht ein bisschen gemächlicher und wir genießen die sommerliche Beschaulichkeit.

Auch in der Natur ist es ruhiger geworden. Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Unsere tierischen Nachbarn haben ihre Kinder aus dem Gröbsten heraus und die meisten von ihnen haben das Nest bereits verlassen. Die Pflanzenkinder, die wir seit dem Frühjahr gehegt und gepflegt haben, gedeihen nun fast von alleine und müssen nur noch selten in die richtige Bahn gelenkt werden.  Die Sonne lockt uns raus und das weite Blau des Himmels macht auch unsere Herzen weit. Wir können uns entspannen und die Fülle sowie Üppigkeit der Natur genießen.

Ich liebe es, diese Zeit an der Nordsee – auf meiner Insel 😊 – zu verbringen. Hier ist es immer ein wenig kühler und es geht meist ein herrlicher Wind. Und dieser Wind ist es, der nicht nur den Duft des Wassers, sondern auch den der wilden Heckenrosen, die an den Dünenrändern wachsen, zu mir herüberträgt. Auf diese Besondere, und allgegenwärtige Rose, möchte ich dich diesen Monat aufmerksam machen.

Die wilde Heckenrose, wirkt mit ihrem wunderbaren Duft und ihrer Einfachheit, in unser Leben hinein. Sie ist, gerade auch wegen ihrer starken Dornen, authentisch. Anmut und Schönheit liegen in ihrer Einfachheit. Sie besticht nicht mit Extravaganz, sondern mit Würde, Bescheidenheit und ihrer Ausstrahlung. Das Geheimnis wahrhaftiger Größe liegt darin, das Einfache, Unmittelbare und darin Liebevolle zu würdigen. So ist sie die beste Begleitung, um ungeahnte, neue wie alte, Schätze zu entdecken. Du wirst mit ihr das Gute und Schöne ganz nahe bei dir in deinem Umfeld und vor allem bei dir selbst finden.

Heckenrosen begegnen uns in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Je nach unseren momentanen Gefühlen und Gedanken, spricht sie uns an. An manchen Tagen fühlen wir uns wie die robuste Kartoffelrose, dann wieder wie die empfindliche Goldrose oder aber wie die stachelige Zimtrose.

Die Wildrose lädt dich ein, deine Aufmerksamkeit auf die kleinen, scheinbar gewöhnlichen Dinge des Lebens zu richten und ihr Geheimnis zu ergründen.

Spüre in dich hinein und überlege dir, welcher Teil der Rose, in Gedanken und Gesprächen mit dir und in dir selbst, dominiert.  

Klicke hierauf und erkenne deine Klarheit mit dem Rosen-Spiel…


Sommer – genieße die Zeit der Fülle

Heute geht es nicht, wie sonst, um einen Monat, sondern um den Beginn einer Jahreszeit.

Am 21. Juni ist Sommeranfang, die Sommersonnenwende. Nicht nur für mich beginnt jetzt eine besondere Zeit. Mich erinnert der Mittsommer oder vielmehr der darauffolgende Johannistag an meine Kindheit und Jugend.
Ich durfte die meisten Sommer meiner Kindheit und Jugend bei meiner Oma auf dem Land verbringen. Raus aus der Stadt, rund herum nur Felder, Wiesen und Bauerhöfe. Ein Paradies für Kinder, auch wenn meine Spielgefährten und manchmal auch ich, in die bauernhöfischen Abläufe eingebunden wurden. Dennoch, es war die Zeit der endlosen Tage und der lauen Nächte. Und die schaurige, schönste und lebendigste Erinnerung habe ich an die Nächte die wir Kinder gemeinsam im Zelt im heimischen Garten verbracht haben.

Die spektakulären Sonnenuntergänge waren – und sind es noch heute – das schönste Johannisfeuer. Die Zeiten der Dämmerung dehnen die Helligkeit fast ins unendliche aus, und es scheint nicht richtig Nacht werden zu wollen. Einhergehend mit dem Sommer werden alle Probleme ein bisschen kleiner und wir sind voll Lebendigkeit und Lebensfreude.

 Wie empfindest du diese Zeit?

Ich möchte dich zu meinen Kindheitserinnerungen einladen. Hast du schon einmal eine Nacht unter freiem Himmel verbracht? Jetzt ist die beste Zeit dazu. Am geheimnisvollsten und schönsten ist es vom Mittsommer bis zum Johannistag, aber das mag vielleicht nur meine Erinnerung sein.

 Lust es zu probieren? Dann hier der Plan:

Erwähle dir einen Platz, an dem du dich gut fühlst. Schön ist es, wenn du dich schon ein-zwei Tage vorher mit den abendlichen Geräuschen des Platzes den du erwählt hast vertraut machst. Welche Vögel und Kleintiere sind deine Nachbarn und wie ist deren Schlafgewohnheit? Und dann kann es auch schon losgehen.

Im Grunde brauchst du einfach nur eine Decke oder einen Schlafsack und eine Isomatte. Okay, ich gebe zu, dass ich mittlerweile die Gartenliege bevorzuge 😊, aber das bleibt dir überlassen. Wichtig ist auch, einen Mückenschutz und vielleicht etwas zu trinken und zu essen dabei zu haben.

Mach es dir gemütlich. Selbst wenn du nicht die Möglichkeit hast dich in die freie Natur zu begeben, kannst du das nächtliche Spiel einfach zu dir einladen. Vielleicht hast du einen Balkon oder auch nur ein offenes Fenster. Auch wenn von dort dein Blick nicht gen Norden ist, zünde dir eine Kerze an, die den Sonnenuntergang und das Johannisfeuer symbolisiert. Mache es dir bequem und lausche dem immer ruhiger werdenden Nacht.

Es ist ein stilles und langes Schauspiel, an dem du nun teilnehmen wirst. Ohne Handy, ohne Buch, vielleicht nur mit einem Partner, mit dem du die Stille teilen kannst. Nur du und die Natur. Nimm in der Stille wahr, was sich verändert. In der Stille werden wir immer feinfühliger. Es tauchen neue Ideen, Erkenntnisse und Visionen auf. Vielleicht bekommst du auch wundervolle Begegnungen mit deinen tierischen Nachbarn geschenkt? Ich kann dir sagen, dass du diese Nacht nicht in einem tiefen Schlaf verbringen wirst, sodass du auch die Morgendämmerung vollkommen mitbekommen wirst. Ganz sicher hilft dir aber die Vogelschar beim Aufwachen, ganz egal wo du bist.
Du wirst sie spüren, die Kraft des Sommermorgens, die einen neuen wunderschönen Tag ankündigt. Wenn du magst, kannst du jetzt noch die Morgensonne mit dem Sonnengruß aus dem Yoga begrüßen.
Wenn du mit dem Sonnengruß nicht vertraut bist, findest du hier: Der Sonnengruss des Yoga eine gesprochene Anleitung.

Ich wünsche dir viel Spaß und eine spannende Nacht. Mehr zum Sommer erfährst du mit dem #deinwechseljahr Juli-Blog.

„Die Natur und du“, sowie die jeweiligen Mitmachblätter der

Monate Januar bis Juni

kannst du auf Anfrage noch kostenfrei erhalten.

Sende mir einfach deine Anfrage:

Ab November 2021 erscheint monatlich die Reihe des Mitmach-Kalenders, beginnend mit der Sonderausgabe 
DEZEMBER inkl. Advent und die Rauhnächte

Vorbestellung läuft ab 22. Oktober 2021

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Ab November 2021 erscheint monatlich die Reihe des Mitmach-Kalenders, beginnend mit der Sonderausgabe : DEZEMBER inkl. Advent und die Rauhnächte

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